Yakwolle: High-Performer auf Skitouren

Was Yakwolle zum idealen Begleiter für Alpinski und Skitouren macht - und wie Du Dich auf Skitouren richtig kleidest.

Skitouring und Alpinski zählen zu den beliebtesten Wintersportarten. Es fällt nicht schwer, zu verstehen, warum: majestätische, schneebedeckte Gipfel, traumhafte Aussichten über schneebedeckte Landschaften, rasante Abfahrten und eine perfekte Mischung aus Naturerlebnis, Abenteuerlust, sportlicher Betätigung und sozialem Miteinander beim Tourengehen mit Freunden, Familie und Kameraden.

Doch jeder Skiprofi weiss: Nicht viele Sportarten fordern Deinen Körper so sehr wie Skitouring und Freeriding. Aufstiege durch den Tiefschnee sind ein Marathon für Deinen Körper. Sie verbrauchen Kraft, Energie. Dein Herz schlägt schneller, um den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen; durch starkes Schwitzen versucht der Körper, sich abzukühlen.

Während dieser Phasen brauchst Du Peak-Performance: Kleidung, die extrem atmungsaktiv und temperaturadaptiv ist, damit Feuchtigkeit schnell vom Körper weggeleitet wird und Du nicht überhitzt.

Am Gipfel angekommen, wirst Du mit absoluter Ruhe und einem majestätischen Ausblick belohnt – doch während es Dir gerade noch zu warm war, dreht sich Dein Temperaturgefühl binnen Minuten um: Die nasse Kleidung kühlt Dich jetzt aus, wo Du eigentlich Wärme brauchst. In diesen Phasen brauchst Du warme Kleidung, die Deine Körperwärme isoliert und verhindert, dass Du auskühlst. Das gilt ganz besonders für den Winter im Hochgebirge – dort ist die Luft besonders trocken, sodass Du aufgrund der freigesetzten Verdunstungskälte besonders schnell auskühlst und in Gefahr gerätst, eine lebensgefährliche Hypothermie zu erleiden.

Bei wenigen Sportarten kommt es deshalb so entscheidend auf die richtige Kleidung an wie beim Skifahren und beim Skitourengehen. Ganz besonders wichtig ist dabei, was Du unter der Aussenschicht trägst. Denn während Du im Winter am Berg eine wetterfeste Hardshell-Jacke brauchst, die Dich zuverlässig vor den Elementen schützt, ist genau diese Hardshell zugleich die grösste Schwachstelle Deiner Kleidung: Sie reguliert Feuchtigkeit und Temperatur nur schlecht, sodass sich bei sportlicher Betätigung Feuchtigkeit und Hitze in der Jacke stauen, während Dich die dünne Hardshell auf dem Gipfel nicht ausreichend warm hält.

Genau deshalb trägst Du unter der Hardshell-Jacke immer noch eine Basis- und eine Mittelschicht – und hier kommt unsere Funktionskleidung von Odin’s Wolves ins Spiel.

1. Die richtige Unterwäsche

Die richtige Kleidung auf Skitouren beginnt bereits mit der passenden Unterwäsche. Diese leitet Feuchtigkeit und überschüssige Wärme effektiv nach aussen ab, verhindert Reibungen sowie Druckstellen an den Füssen und zwischen den Beinen und schützt Dich vor unangenehmen Gerüchen. Unsere Herren-Boxershorts und Damen-Boyshorts sowie BHs sind dafür ideal. Dank 100% Yakwolle sind sie superweich, leiten Feuchtigkeit schnell vom Körper weg und verhindern Reibung an der Haut.

Unsere Socken aus 100% Yakwolle kommen in mittlerer Qualität, halten Deine Füsse angenehm trocken und reduzieren das Risiko von Blasen. Sie sind ideal für schnelle Skitourengeher. Für Alpinski-Fahrer empfehlen wir unsere superwarmen Socken aus reiner Yakwolle in schwerer Qualität, die Deine Füsse im Skischuh selbst an den kältesten Tagen angenehm warm halten.

2. Baselayer

Der Baselayer bildet das Fundament für eine gelungene Skiausrüstung. Ohne ihn geht gar nichts. Er sollte Deine Körpertemperatur effektiv regulieren, einen Basiskälteschutz gewährleisten, Feuchtigkeit und überschüssige Wärme ableiten, Reibung an der Haut reduzieren sowie Dich vor UV-Strahlung und unangenehmen Gerüchen schützen.

Gerade beim Wintersport ist es wichtig, für den Baselayer ein stärkeres Material zu wählen. Viele Baselayer aus Merinowolle sind zu dünn und für den Winter absolut ungeeignet. Das dünne Material schwitzt Dich bei anstrengenden Aufstiegen zu schnell durch – am Gipfel angekommen, kann Dich der Baselayer dann nicht mehr ausreichend wärmen und Du beginnst zu frösteln. Im schlimmsten Fall drohst Du, zu unterkühlen.

Damit das nicht passiert, empfehlen wir unsere Baselayer aus 100% Yakwolle, wie etwa unser T-Shirt und unseren Long-Sleeve. Diese verwenden einen stärkeren, schwereren Strick, sodass genügend Material auf Deiner Haut liegt, um nicht zu schnell zu durchnässen und Dich selbst im nassen Zustand noch ausreichend warm zu halten. Hinzu kommt, dass die feinen Yakfasern dank ihrer Hohlstruktur besonders effektiv Wärme zurückhalten – so wird Dir garantiert nie zu kalt.

Das Besondere an Yakwolle: Trotz ihrer hohen Wärmeleistung ist sie besonders effektiv darin, Hitze und Feuchtigkeit nach aussen abzuleiten. So überhitzt Du auch bei den anstrengendsten Aufstiegen nicht – selbst wenn Du mit Ski Deinen Weg durch den Tiefschnee erkämpfst. Dank der schnellen Feuchtigkeitsweitergabe halten Dich unsere Baselayer zudem besonders lange trocken.

Speziell für Skitouring und Alpinski ist unser Long Sleeve aus Yakwolle mit Half-Zip eine wärmere Option, die zusätzlich mit Handschlaufen und einem warmen Stehkragen ausgestattet ist, um Dich an den kältesten Wintertagen und bei rasanten Abfahrten zuverlässig vor Kälte zu schützen, ohne dass Du bei Anstrengung überhitzt.

Gerade für Skitouring und Alpinski solltest Du Deinen Baselayer auch noch um eine lange Hose zur Isolation an den Beinen ergänzen, etwa mit unseren Long Johns aus 100% Yakwolle. Diese kannst Du perfekt unter einer ungefütterten Hardshell-Skihose tragen.

3. Midlayer

Der Midlayer ist die zweite Lage im Zwiebelsystem. Er ist die wärmende Zwischenschicht zwischen funktionalem Baselayer und einer wetterfesten Aussenschicht und wird über dem Baselayer getragen.

Der Midlayer dient dem Kälteschutz und der Isolation. Ein guter Midlayer hält Dich warm und speichert Deine Körperwärme, ohne dass Du dabei überhitzt. Ausserdem muss er die vom Baselayer aufgenommene Feuchtigkeit weiter nach aussen abgeben können.

Die Wahl des richtigen Baselayers hängt von der Temperatur und dem Einsatzzweck ab. Planst Du besonders schweisstreibende Skitouren, empfiehlt sich die Wahl eines leichten Midlayers, der nicht schwerer als Dein Baselayer ist.

Unser Long Sleeve aus 100% Yakwolle ist hier ideal. Er liefert maximale Performance auf anstrengenden Skitouren im Hochgebirge, ohne dass Du überhitzt.

Für Skitouren bei hochwinterlichen Verhältnissen und an den kältesten Wintertagen empfehlen wir unseren mittelschweren Cardigan aus 100% Yakwolle. Auch hier erreichen die hohlen Yakfasern ein neues Level an Performance: Unser Yakwoll-Cardigan hält Dich bei schweisstreibenden Aufstiegen kühl und trocken und verhindert, dass Du überhitzst. Gleichzeitig wärmt er Dich unter einer Hardshell-Jacke zuverlässig bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt.

Bevorzugst Du lieber einen Pulli, ist unser mittelschwerer Half-Zip aus 100% Yakwolle ideal.

Bergflanken zwischen Wolken
Gipfel im goldenen Abendlicht
Rot beleuchteter Gipfel über den Wolken

Für die extremsten Minusgrade ist schliesslich unser schwerer Cardigan aus 100% Yakwolle die richtige Wahl. Er wärmt Dich zuverlässig als mittlere Schicht unter einer (ggf. zusätzlich isolierten) Aussenjacke bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Bei milderen Temperaturen oder bei starker körperlicher Betätigung ist dieser Cardigan jedoch regelmässig zu warm – interessant ist er vor allem für das reine Alpinski an besonders kalten Wintertagen oder als superwarme Isolationsschicht sowie als Ersatz für die Daunenjacke bei längeren Pausen auf Skitouren oder bei Aufenthalten in Skihütten.

Dank der verwendeten Yakfasern sind alle unsere Midlayer extrem atmungsaktiv und temperaturregulierend. Anders als Daunenjacken stauen sie keine Hitze und wärmen Dich, ohne dass Du bei schweisstreibenden Aktivitäten überhitzt. So garantieren sie optimale Performance in jeder Situation – egal ob beim Aufstieg, beim Verweilen auf dem Gipfel oder bei rasanten Abfahrten.

4. Die Aussenschicht

Die äusserste Schicht beim Layering ist der Wetterschutz, der Dich vor Witterung und Elementen schützt. Er hält Wind und Niederschlag zuverlässig von Dir fern. Gerade für Alpinski- und Skitouren im Hochgebirge ist die wasser- und winddichte Hardshell-Jacke der unverzichtbare Begleiter auf jeder Bergtour.

Yakwolle eignet sich jedoch nicht nur hervorragend als Isolationsschicht gegen Kälte, sondern ist auch ein ausgezeichneter Windbreaker. Zur Verbesserung des Feuchtigkeits- und Temperaturmanagements empfiehlt es sich bei schönem Wetter daher, die Hardshell für den Aufstieg in den Rucksack zu packen und stattdessen Deinen Midlayer aus Yakwolle als Aussenjacke zu verwenden – etwa mit unserem mittelschweren Cardigan oder Strickpullover aus 100% Yakwolle.

Weil unsere Wolle atmungsaktiver ist als die meisten Hard- und Softshelljacken und Deine Körpertemperatur besser reguliert, erzielst Du so ein Plus an Leistung und Komfort und schonst ganz nebenbei auch noch die Umwelt. Denn die meisten Hardshells bestehen nicht nur aus synthetischen Materialien, sondern werden auch mit schädlichen Ewigkeitschemikalien behandelt, um ihre wasserabweisenden Eigenschaften zu erzielen.

Besser also, Du setzt auf unsere Midlayer als Aussenschicht und lässt die Hardshell im Rucksack, wenn Du sie nicht unbedingt brauchst.

5. Mützen, Schals & Accessoires

Nicht nur am Oberkörper verlierst Du Wärme. Im Gegenteil: Gerade am Kopf und im Halsbereich ist der Wärmeverlust besonders gross. Diese Stellen sind zudem besonders exponiert, und gerade im Halsbereich kann sich eine Unterkühlung schnell zu einer Erkältung entwickeln, da schlecht durchblutete Schleimhäute Bakterien und Erreger weniger effektiv abwehren können.

Mützen und Schals lassen sich in zwei Qualitäten unterteilen: Eine schwere Qualität für besonders kalte Wintertage und hochwinterliche Witterungsverhältnisse sowie eine leichte Qualität, die ideal für anstrengende Aufstiege und Skitouren bei strahlendem Sonnenschein ist.

Mit unserer Kollektion decken wir beide Einsatzbereiche ab. Wir empfehlen das Tragen unserer leichten Beanies und Tube Scarves beim Aufstieg bei Skitouren. Sie verhindern, dass Du durch Schwitzen auskühlst, und garantieren gleichzeitig maximale Atmungsaktivität und maximalen UV-Schutz auf dem Berg – denn auch im Winter ist die UV-Belastung bei Sonnenschein dort besonders hoch.

Unsere schweren Beanies und Tube Scarves aus 100% Yakwolle sind hingegen die perfekten Begleiter für die kältesten Wintertage, wenn es so richtig kalt ist, schneit und eisiger Wind weht.

Unsere Balaclavas eignen sich hervorragend für schnelle Abfahrten und schützen Dich zuverlässig nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Dir entgegenwehendem Schnee. Auch hier hast Du die Wahl zwischen einer leichten Balaclava aus 100% Yakwolle und einer schweren Balaclava – je nach Temperatur und Witterungsverhältnissen.

6. Im Rucksack: Stets eine zusätzliche, warme Isolationsjacke + Rettungsdecke/Survival Blanket für Notfälle

Selbst im Winter, wenn Du schon von Anfang an warm eingepackt bist, können wir es nicht oft genug betonen: Habe im Rucksack immer eine Jacke dabei, die noch einmal wärmer ist als die Jacke, die Du bereits trägst. Denn auch an einem schönen Wintertag mit viel Sonnenschein kann das Wetter, besonders im Hochgebirge, schnell umschlagen – und aus einem wolkenlosen Himmel mitunter schnell ein Scheesturm werden, der Dich dazu zwingt, die Nacht am Berg zu verbringen.

Auch wenn zusätzliches Gewicht nervt, empfehlen wir Dir daher, immer eine zusätzliche Isolationsjacke mitzuführen. Unser schwerer Cardigan aus 100% Yakwolle ist dafür ideal – er wurde gemacht für die tiefsten Minusgrade gemacht. Im tiefsten Winter oder in besonders hohen Lagen ist auch eine warme Daunenjacke eine gute Wahl – sie ist oft noch einmal wärmer als unsere Yakwolle und lässt sich besonders platzsparend komprimieren.

Mount Everest – 8848,86 Meter über NN
Mount Everest – 8848,86 Meter über NN

Eine weitere Empfehlung von uns, die im Fall der Fälle den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann: Führe in Deinem Rucksack stets eine Rettungsdecke bzw. Survival Blanket mit. Eine einfache Rettungsdecke gibt es oft schon für nur wenige Euro, reflektiert im Ernstfall aber bis zu 99% deiner Körperwärme und hilft so, den Wärmeverlust auf ein Minimum zu reduzieren.

Besonders effektiv wird eine Rettungsdecke, wenn sie mit einer isolierenden Zwischenschicht aus Luftpolstern ausgestattet ist – eine Aufgabe, die unsere Yakcardigans dank ihrer sehr feinen Wollfasern, die Millionen kleiner Luftpolster bilden, hervorragend erfüllen.

Im Hochgebirge raten wir Dir dringend dazu, noch einen Schritt weiterzugehen und statt einer herkömmlichen Rettungsdecke eine Blizzard Survival Blanket von Blizzard Protection Systems mitzuführen, etwa die Blizzard Reflexcell Survival Blanket.

Diese speziell für das Militär und die Spezialkräfte entwickelte Überlebensdecke verfügt neben einer reflektierenden Metallschicht über eine Luftisolierung, die Dich im Notfall selbst bei den extremsten Temperaturen zuverlässig vor Unterkühlung schützt und so zum lebensrettenden Begleiter werden kann.

7. Viel Trinken

Ein letzter Hinweis ist ganz besonders wichtig: Im Winter ist die Luft sehr trocken – kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf. Mit jedem Atemzug wird Deinem Körper daher besonders viel Feuchtigkeit entzogen. Schwitzt Du dann auch noch, weil Du Dich körperlich anstrengst, verliert Dein Körper besonders viel Flüssigkeit.

Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, musst Du ausreichend trinken. Gerade unerfahrene Skitourengeher unterschätzen oft, wie hoch der Flüssigkeitsverlust – und damit der Flüssigkeitsbedarf – wirklich ist.

Packe auf Touren daher unbedingt genug Wasser ein – rechne für jeden Tourentag mit mindestens 4–6 Litern, wobei unsere Empfehlung eher zu 6 als zu 4 Litern tendiert. Am besten befüllst Du Deine Trinkflaschen mit Mineralwasser, Tee oder speziellen isotonischen Elektrolytgetränken, da Du durch den Flüssigkeitsverlust auch viele Elektrolyte verlierst, die Du ersetzen musst. Leitungswasser enthält oft nicht genügend Elektrolyte, um den Elektrolythaushalt auszugleichen. Ein Verhältnis von 4 Litern Mineralwasser zu 2 Litern isotonischem Getränk ist ideal. Speziell den Natriumverlust musst Du ausgleichen – isotonische Getränke enthalten daher auch etwas Kochsalz, das den Natriumhaushalt als essentielles Elektrolyt ausgleicht. Du kannst aber auch einfach einen kleinen Beutel Kochsalz mit Dir führen, den Du vor dem Trinken in dein Mineralwasser gibst.

Dadurch bleibst Du hydriert und leistungsfähig, sodass kein Gipfel ausser Reichweite bleibt.

Berggipfel im Abendlicht